WEITERBILDUNG neben JOB und FAMILIE

 

Arbeitslosigkeit als Chance?

© Martina Roters

7 praktische Gründe, warum Sie der Arbeitslosigkeit so schnell wie möglich wieder entkommen sollten

So manche/r wird jetzt kontern:

"Ja bin ich denn verrückt? Jetzt hab‘ ich doch endlich mal so richtig Zeit zum Lernen! Etwas Besseres konnte mir doch kaum passieren! "

Es gibt gute Gründe, warum "freiwillig" arbeitslos bleiben eine Falle ist:

Grund Nummer 1:

Sie haben noch Standing.
 Auch wenn Sie im ersten Moment meinen, dass Ihnen das Leben gerade den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Sie sind noch darauf konditioniert – auch wenn es vielleicht nicht immer leicht fällt – alles unter einen Hut zu bringen. Bekannte versuchen, Sie aufzumuntern, indem sie Ihnen raten, aus der Not eine Tugend zu machen und die Zeit jetzt „erst mal zu genießen“. Sobald Sie mehr Zeit für die einzelnen Dinge haben, ist ein Zurück zur früheren „Hektik“ eine fast übermenschliche Anstrengung.


Grund Nummer 2:

Ihr Lebenslauf ist noch lückenlos. Wollen Sie Ihrem späteren Arbeitgeber erklären, dass Sie den Nerv hatten, erstmal ein paar Monate Auszeit zu nehmen? Es ist kein Wunder, dass immer mehr Lebensläufe Unwahrheiten enthalten, weil die Bewerber nicht zu Unrecht annehmen, ein „löchriger“ Lebenslauf vermindere ihre Chancen? Und natürlich auch kein Wunder, dass Arbeitgeber immer misstrauischer werden und mehr nachprüfen.


Grund Nummer 3:
Wenn Sie Opfer von Massenentlassungen einer – mindestens regional bekannten Firma sind, wirkt es jetzt am Anfang noch wie ein Persilschein auf die Personalchefs. Später fallen Sie wieder unter den Generalverdacht: Was stimmt mit dem Bewerber nicht, warum hat man sich gerade von ihm oder ihr getrennt?


Grund Nummer 4:

Ihr Bankkonto und Kleiderschrank sind noch gut gefüllt.

Grund Nummer 5:

Ihr "Hoffnungskonto" ist noch gut gefüllt. Rechnen Sie damit, dass Sie eine Menge Ablehnungen und damit eine Menge psychologischer Niederlagen erfahren werden, auch die ganz bitteren nach scheinbar gelungenen Vorstellungsgesprächen.
Das ist völlig normal und passiert regelmäßig auch den Besten. Alles andere wäre schieres Glück. Denken Sie, dass Sie nach einem Dreivierteljahr noch genauso motiviert in ein Bewerbungsgespräch gehen werden? Werden Sie nicht denken: „Wie verrückt war ich, dass ich nicht sofort angefangen habe, zu suchen?“

Grund Nummer 6:

Noch ist Ihr soziales Netz größer. Bei einer normalen Kündigung können Sie – eine gute Kollegialität vorausgesetzt – auf Ihre ungekündigten Kollegen als Unterstützer zurückgreifen. Kollegen haben Ehepartner, Verwandte und Freunde in anderen Firmen, bei denen sie nachhaken können, ob sich irgendwo eine passende Jobgelegenheit bietet. Bitten Sie aktiv darum; die Kollegen sind sicher froh, Ihnen helfen zu können. Und – so bitter diese Wahrheit ist – auch im eigenen privaten Umfeld ist die Hilfsbereitschaft am Anfang am höchsten.

Grund Nummer 7:

Sie haben zu viel Zeit, Ihren Groll zu pflegen. Ihr Arbeitgeber ist ungerecht oder das Leben im allgemeinen ist ungerecht?

Ja! Sie haben vermutlich Recht!
Doch dafür können Sie sich nichts kaufen!

Und macht es die zerstörerischen Stresshormone in Ihrem Blut dadurch weniger gefährlich, dass sie dort „berechtigt“ auftreten?
Mit Groll und Wut schädigen Sie sich nur selbst.
Gönnen Sie Ihrem Arbeitgeber – oder dem Leben allgemein – nicht auch noch Ihren persönlichen Herzinfarkt oder Hörsturz.

Schließen Sie das Kapitel innerlich ab und setzen Sie Ihre Lebensenergie wieder für sich selbst und für Ihre Zukunft ein.

Was mir da geholfen hat, ist eine DVD von Vera Birkenbihl.




© Martina Roters ist Direktmarketing-Texterin, Mitglied im profitexter.net(t) Sie ist Autorin des E-Books "So schaffst du alles - Weiterbildung neben Job und Familie" und betreibt die gleichnamige Webseite. Besuchen Sie www.soschaffstdualles.de, um Tipps und Ratschläge zu bekommen, wie man sich die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Weiterbildungsziel aus dem Weg räumt und gleichzeitig sein Familienglück bewahrt. Über Twitter gibt sie Lern- und Motivationstipps.
Twitter-Eisvogel Martina Roters                                                                       http://www.twitter.com/Lernhelferin Twitter-Vogel 
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2011

 
 
 
 

 
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